start2grow: Gründungswettbewerb oder Bestätigungswettbewerb?
Eine Datenanalyse über 6 Jahre zeigt: Bootstrapper brauchen sich hier nicht zu bewerben. 67% der Podiumsplätze gehen an Teams mit GmbH oder Doktortitel. Die Top 3 von 2025 hatten alle bereits staatliche Förderung, Inkubator-Plätze oder Exit-Erfahrung.
Eine Datenanalyse über 6 Jahre zeigt: Bootstrapper brauchen sich hier nicht zu bewerben
Der start2grow-Wettbewerb der Wirtschaftsförderung Dortmund feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Über 6.500 teilnehmende Teams, mehr als 4.100 eingereichte Businesspläne – die Zahlen klingen beeindruckend. Doch wer sich die Preisträger genauer ansieht, erkennt ein Muster, das Fragen aufwirft: Gewinnen tut hier vor allem, wer eigentlich keine Förderung mehr braucht.
Für diese Analyse habe ich die Preisträger der letzten sechs Jahrgänge (2020–2025) systematisch ausgewertet – 60 Teams, die es in die Top 10 geschafft haben. Untersucht habe ich, ob zum Zeitpunkt der Teilnahme bereits eine Kapitalgesellschaft existierte, ob akademische Titel im Team vorhanden waren, wie groß die Teams waren und aus welcher Branche sie kamen. Die Ergebnisse sind eindeutig – und ernüchternd.
60 Preisträger, 6 Jahre, ein Muster
Wer schon eine Firma hat, gewinnt häufiger
13 von 60 Preisträgern (22%) hatten zum Zeitpunkt des Wettbewerbs bereits eine GmbH oder UG gegründet. Das klingt zunächst nach einer Minderheit. Doch unter den Top 3 – also den Teams, die den Großteil der Preisgelder erhalten – steigt der Anteil auf 33%. Jeder dritte Podiumsplatz ging an ein bereits eingetragenes Unternehmen.
Der Trend verstärkt sich: 2025 hatten vier von zehn Gewinnern eine bestehende Gesellschaft – so viele wie nie zuvor.
| Jahr | GmbH/UG in Top 10 |
|---|---|
| 2020 | 2 von 10 |
| 2021 | 2 von 10 |
| 2022 | 3 von 10 |
| 2023 | 0 von 10 |
| 2024 | 2 von 10 |
| 2025 | 4 von 10 |
Doktortitel als Türöffner
17 von 60 Teams (28%) hatten mindestens einen Dr., Dr.-Ing. oder Prof. Dr. im Team. Bei den Top-3-Platzierten liegt der Anteil bei 44%. Auch hier markiert 2025 den Höchstwert: Fünf von zehn Gewinnern trugen einen akademischen Titel.
| Jahr | Dr./Prof. in Top 10 |
|---|---|
| 2020 | 2 von 10 |
| 2021 | 2 von 10 |
| 2022 | 2 von 10 |
| 2023 | 4 von 10 |
| 2024 | 2 von 10 |
| 2025 | 5 von 10 |
Zusammengenommen: Zwei von drei Podiumsplätzen gehen an den Establishment-Track
Fasst man beide Kriterien zusammen – GmbH/UG oder Doktortitel –, zeigt sich: 43% aller Preisträger erfüllten mindestens eines davon. Bei den Top 3 sind es 67%. Zwei von drei Podiumsplätzen gehen an Teams mit institutionellem Vorsprung.
Deep-Tech dominiert, Software verliert
40 von 60 Preisträgern (67%) kommen aus dem Deep-Tech- oder Hardware-nahen Bereich: Materialwissenschaften, Medizintechnik, Sensorik, Robotik, Chemie, 3D-Druck. Das sind Bereiche, die typischerweise aus Universitäten und Forschungsinstituten heraus entstehen – mit Laborinfrastruktur, Forschungsbudgets und institutioneller Unterstützung im Rücken.
| Jahr | Deep-Tech in Top 10 |
|---|---|
| 2020 | 6 von 10 |
| 2021 | 8 von 10 |
| 2022 | 6 von 10 |
| 2023 | 8 von 10 |
| 2024 | 4 von 10 |
| 2025 | 8 von 10 |
Reine Software-Startups, SaaS-Produkte oder digitale Plattformen – also genau die Art von Unternehmen, die typischerweise lean und bootstrapped entstehen – sind unter den Gewinnern kaum vertreten.
Einzelgründer? Praktisch chancenlos
In sechs Jahren schafften es gerade einmal 6 Einzelgründer in die Top 10. Das entspricht 10%. Auf das Podium schaffte es in dieser Zeit kein einziger Einzelgründer ohne GmbH oder Doktortitel.
Die 20-Prozent-Hürde
Nur 12 von 60 Preisträgern (20%) hatten weder eine bestehende Firma, noch einen akademischen Titel, noch ein Deep-Tech-Produkt – also das Profil eines klassischen Bootstrappers. Diese Teams landeten fast ausschließlich auf den Plätzen 4–10, wo es statt Preisgeld einen Sachpreis im Wert von 2.000 Euro gibt.
In sechs Jahren schaffte es genau eines dieser Teams auf das Podium: Valoon, 2023, Platz 1. Ein Ausreißer.
2025: Der bisherige Höhepunkt
Das aktuelle Jahr markiert den Höhepunkt der Entwicklung. Noch nie war die Konzentration von bestehenden Kapitalgesellschaften, akademischen Titeln und Deep-Tech-Fokus unter den Gewinnern so hoch. Auf den Plätzen 4–10: CeraSleeve (GmbH, zwei Doktortitel), Fibryx (GmbH, ein Doktortitel), kint (Prof. Dr.), SxDiagnostics (Dr., Universitätsklinikum Bonn). Sieben von zehn Gewinnern kamen mit GmbH, Doktortitel oder beidem.
Doch das eigentliche Bild entsteht erst, wenn man die Top 3 im Detail betrachtet.
Die Top 3 von 2025: Ein Wanderzirkus der Fördertöpfe
Platz 1: Spree Monitoring GmbH – staatlich gefördertes Bundesbehörden-Spin-off
Spree Monitoring ist ein Spin-off der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin. Das vierköpfige Team – Sven Focht, Niklas Epple, Daniel Fontoura Barroso und Julia Hau – entwickelt dort ein Ultraschall-Monitoring-System für Brücken auf Basis der sogenannten Coda-Wellen-Interferometrie. Die Kontakt-E-Mail läuft über die BAM-Domain (conscope@bam.de), die Forschungsinfrastruktur einer Bundesbehörde steht zur Verfügung.
Gefördert wird das Ganze über das EXIST-Forschungstransfer-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums und des Europäischen Sozialfonds. Laufzeit: Oktober 2024 bis September 2026.
Was auffällt: Spree Monitoring nimmt parallel an mehreren Gründungswettbewerben teil – und das mit Erfolg:
| Wettbewerb | Ergebnis | Preisgeld |
|---|---|---|
| Innovationspreis Berlin Brandenburg 2025 | Gewinner | Anteil von 75.000 € |
| BPW Berlin-Brandenburg 2026 | Hauptpreis Phase 1 | 10.000 € |
| start2grow 2025 | Platz 1 | 40.000 € |
Drei Wettbewerbe, drei Preise – innerhalb weniger Monate. Dazu die laufende EXIST-Förderung. Ein staatlich finanziertes Team mit Zugang zur Infrastruktur einer Bundesbehörde sammelt Preisgelder bei regionalen Gründungswettbewerben ein.
Platz 2: cargovibe UG – Stipendium, Inkubator, Strategieberatungs-Netzwerk
cargovibe entwickelt eine Plattform für LKW-Fahrer mit integrierten Diensten für Parkplatzsuche, Routenplanung und Kommunikation. Das Gründertrio: Leon Schumacher, Michel Schrick und Philipp Bracht.
Der Hintergrund von Mitgründer Leon Schumacher liest sich wie ein Lehrbuch für institutionelle Vernetzung: Uni Münster, Nova School of Business in Lissabon, Studienstiftung des deutschen Volkes, Berufserfahrung bei Simon-Kucher (eine der renommiertesten Strategieberatungen Europas) und bei eCAPITAL (einer der führenden deutschen VC-Firmen mit Fokus auf Deep-Tech).
| Förderung / Programm | Detail |
|---|---|
| NRW Gründungsstipendium | 1.000 €/Monat, bis zu 12 Monate |
| REACH Incubator (Batch #14) | EUREGIO Start-up Center Münster |
| REACH Demoday 2025 | 2. Platz |
| start2grow 2025 | Platz 2: 20.000 € + 5.000 € Sonderpreis |
Bemerkenswert: cargovibe stammt eigentlich aus Münster, nicht aus Dortmund. Bei start2grow ist als Adresse Dortmund angegeben. Der Wettbewerb der Wirtschaftsförderung Dortmund prämiert hier ein Münsteraner Startup, das bereits ein NRW-Stipendium bezieht und einen Inkubator-Platz hat.
Platz 3: wailand GmbH – Serial Entrepreneur mit Millionen-Exit
Der Drittplatzierte verdient einen genaueren Blick – nicht als Vorwurf an die Gründer, sondern als Beispiel dafür, wen dieser Wettbewerb tatsächlich prämiert.
Die Gründer
Dr. Martin Peters ist kein Erstgründer. Er gründete 2013 die com2m GmbH in Dortmund, einen IoT-Spezialisten für die Fertigungsindustrie. 2016 stieg die börsennotierte adesso SE (über 8.000 Mitarbeiter) ein und übernahm 59% der Anteile. Unter Peters' Führung wuchs com2m auf 50 Mitarbeiter und über 3,5 Millionen Euro Jahresumsatz bei einer Wachstumsrate von mehr als 40%. 2022 wurde com2m vollständig von adesso übernommen. Das ist ein klassischer Startup-Exit.
Dr.-Ing. Patrick Kübler war Manufacturing IoT Team Lead bei com2m – also im selben Unternehmen, das Peters gegründet und verkauft hat. Die beiden kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei com2m. Jetzt gründen sie zusammen wailand – und treten damit bei einem Gründungswettbewerb an, der sich an alle richtet, die "eine gute Idee" haben.
Die Chronologie
- 17. November 2025: Team registriert sich bei start2grow
- 5. Januar 2026: Gesellschaftsvertrag der wailand GmbH beim Notar unterschrieben
- 13. Januar 2026: Eintragung ins Handelsregister (HRB 37950, AG Dortmund), Stammkapital 25.000 Euro
- 26. Januar 2026: Abgabeschluss Businessplan
- 6. März 2026: Preisverleihung – Platz 3 (10.000 Euro) plus TZDO-Sonderpreis (5.000 Euro)
Noch während des laufenden Wettbewerbs gründet das Team eine GmbH – mit 25.000 Euro Stammkapital, Notarkosten und Registergebühren. Mindestinvestition vor der Preisvergabe: über 26.500 Euro. Das gewonnene Preisgeld: 15.000 Euro.
Die Adresse
Die wailand GmbH sitzt in der Emil-Figge-Straße 76, 44227 Dortmund – dem Sitz des TechnologieZentrumDortmund (TZDO). Eben jenes TZDO, das den Sonderpreis von 5.000 Euro auslobt, den wailand gewonnen hat. Das TZDO vermietet Büros an Startups, und es ist naheliegend, sich dort einzumieten. Aber die Konstellation – Preisträger ist gleichzeitig Mieter des Sonderpreis-Gebers – wirft zumindest Fragen zur Optik auf. Sollten die Wirtschaftsförderung Dortmund oder das TZDO zu dieser Analyse Stellung nehmen wollen, veröffentlichen wir ihre Antwort gerne an dieser Stelle.
Was das bedeutet
Ein Gründer, der bereits ein Unternehmen aufgebaut, auf 50 Mitarbeiter skaliert und an einen börsennotierten Konzern verkauft hat, tritt bei einem Gründungswettbewerb an – und gewinnt. Gegen Teams, die zum ersten Mal gründen. Das gewonnene Preisgeld von 15.000 Euro dürfte für jemanden mit Exit-Erfahrung kein entscheidender Faktor sein.
Das Problem liegt nicht bei Peters und Kübler. Sie nutzen ein Angebot, das ihnen offensteht. Das Problem liegt bei einem Wettbewerb, der keinen Unterschied macht zwischen einem Seriengründer mit Millionen-Exit und einem Erstgründer mit einer Idee und einem Laptop.
Das Geschäftsmodell: Alt, aber gut verpackt
wailand automatisiert die Variantenentstehung im Maschinenbau – von der Kundenanfrage über Engineering bis zur Fertigungsplanung. Das klingt nach Innovation, ist aber ein Markt, den es seit den 90er-Jahren gibt. SAP Variant Configuration, Tacton CPQ, Configit, encoway – die Liste der etablierten Anbieter ist lang. wailand setzt auf "Knowledge Graphs und KI", aber das tun inzwischen alle großen CPQ-Anbieter auch.
Die Website von wailand zeigt zum Zeitpunkt der Preisverleihung: kein Produkt, keine Demo, keine Kunden, keine Referenzen (vgl. Wayback Machine, 6.3.2026). Ein Businessplan für einen gesättigten Markt, vorgetragen von erfahrenen Gründern mit dem richtigen Netzwerk – das reicht offenbar, um bei start2grow zu gewinnen.
Das Gesamtbild: Keiner der drei brauchte diesen Wettbewerb
| Spree Monitoring | cargovibe | wailand | |
|---|---|---|---|
| Erstgründer? | Nein (BAM-Spin-off) | Teilweise | Nein (com2m-Exit) |
| Staatliche Förderung | EXIST-Forschungstransfer | NRW Gründungsstipendium | – |
| Accelerator / Inkubator | BAM-Infrastruktur | REACH Incubator | TZDO |
| Andere Preise gewonnen | Innovationspreis BB, BPW | REACH Demoday | – |
| start2grow Preisgeld | 40.000 € | 25.000 € | 15.000 € |
80.000 Euro Preisgeld gingen an drei Teams, die bereits über staatliche Förderung, institutionelle Infrastruktur, Inkubator-Plätze oder Startup-Exit-Erfahrung verfügten. Kein einziger Podiumsplatz ging an ein Team, das tatsächlich am Anfang steht.
Kein Wettbewerb für die Gründer, die ihn am meisten brauchen
In der internationalen Startup-Szene gilt: Lean is beautiful. Gründer, die mit minimalen Mitteln ein Produkt validieren, die erste Kunden gewinnen, bevor sie eine Gesellschaft gründen, die iterieren statt zu planen – das ist der Kern moderner Gründungskultur.
start2grow belohnt andere Eigenschaften:
- Kapital vor Kunden. Wer sich eine GmbH-Gründung leisten kann, signalisiert Ernsthaftigkeit. Wer bootstrappt, wirkt offenbar nicht reif genug.
- Titel vor Traktion. Ein Doktortitel im Team korreliert deutlich stärker mit einer Platzierung als nachweisbare Markterfolge.
- Institutionelle Anbindung vor Unabhängigkeit. Universitäts-Spin-offs bringen Netzwerk, Infrastruktur und Reputation mit. Wer aus eigener Kraft gründet, bringt nur sein Produkt.
- Businessplan vor Product-Market-Fit. Der Wettbewerb verlangt einen Businessplan – kein MVP, keine Nutzerzahlen, keine Umsätze. Aber jeder erfahrene Gründer weiß: Kein Plan überlebt den ersten Kundenkontakt.
Die eigentliche Frage: Wozu gibt es die Wirtschaftsförderung Dortmund?
Die Wirtschaftsförderung Dortmund wurde 1968 gegründet und wird aus kommunalen Mitteln finanziert – also aus Steuergeldern der Dortmunder Bürger. Jedes ihrer Ziele hat einen klaren Ortsbezug. Die Wirtschaftsförderung existiert nicht, um bundesweit Startups zu fördern. Sie existiert, um den Wirtschaftsstandort Dortmund zu stärken.
| Auftrag der Wirtschaftsförderung | Was start2grow 2025 tut |
|---|---|
| Firmen in Dortmund ansiedeln | 8 von 10 Gewinnern sitzen nicht in Dortmund (u.a. Berlin, Münster, Bonn, Hamburg) |
| Gründer in Dortmund beraten | Platz 1 sitzt in Berlin, Platz 2 eigentlich in Münster |
| Arbeitsplätze in Dortmund schaffen | Die EXIST-Förderung von Spree Monitoring schafft Jobs in Berlin |
| Steuergelder für Dortmund einsetzen | 40.000 € Hauptpreis an ein Berliner BAM-Spin-off |
Jeder Euro, der an ein Team geht, das nicht in Dortmund gründen wird, ist ein Euro, der dem erklärten Zweck der Wirtschaftsförderung entgegenläuft. Gleichzeitig gehen Gründer, die bereits in Dortmund leben, arbeiten und ihr Startup hier aufbauen wollen, leer aus.
Was sich ändern müsste
1. Getrennte Kategorien
Frühphasen-Gründer und bereits eingetragene Unternehmen haben grundlegend verschiedene Voraussetzungen und gehören nicht in denselben Wettbewerb.
2. Bewertung relativ zu den Mitteln
Nicht: Was hat ein Team vorzuweisen? Sondern: Was hat es mit seinen Mitteln erreicht?
3. Standortbezug in der Bewertung
Wenn der Wettbewerb Dortmund stärken soll, sollte der Standortbezug nicht nur bei der Auszahlung eine Rolle spielen, sondern auch in der Bewertung.
4. Vielfalt in der Jury
Erfolgreiche Bootstrapper, SaaS-Gründer und Solo-Unternehmer gehören in die Jury.
5. Digitale Geschäftsmodelle als eigene Kategorie
Dortmund positioniert sich als Digitalstandort. Ein Gründungswettbewerb, der reine Software-Startups seit Jahren kaum prämiert, passt nicht zu diesem Anspruch.
6. Transparenz bei Interessenkonflikten
Wenn ein Sonderpreis-Geber gleichzeitig Vermieter eines Preisträgers ist, muss das offengelegt werden.
Schlusswort
start2grow hat in 25 Jahren zweifellos viel für die Gründungsszene in Dortmund getan. Coaching, Mentoring, Vernetzung – das sind wertvolle Leistungen, die über den Wettbewerb hinausgehen.
Aber die Daten erzählen eine Geschichte, die nicht zur Selbstdarstellung passt. Über sechs Jahre hinweg gewinnen systematisch Teams, die bereits über Kapital, Titel und institutionelle Strukturen verfügen. Bootstrapper, Einzelgründer und Software-Startups bleiben auf der Strecke.
Die internationale Startup-Szene feiert Gründer, die aus dem Nichts etwas aufbauen. Bei start2grow gewinnt, wer 25.000 Euro Stammkapital mitbringt, einen Doktortitel im Team hat und sich im richtigen Technologiezentrum einmietet.
Es ist der Mensch, der abends nach der Arbeit an seiner Idee baut – ohne Netzwerk, ohne Titel, ohne GmbH – und trotzdem nicht aufgibt, der echte Gründungsförderung am dringendsten braucht. In sechs Jahren start2grow hat es genau ein solches Team aufs Podium geschafft.
start2grow sollte sich entscheiden: Entweder den Wettbewerb so umbauen, dass er seinem Namen gerecht wird. Oder ehrlich kommunizieren, für wen er tatsächlich gemacht ist.
Quellen
Preisträger start2grow (Wirtschaftsförderung Dortmund)
Handelsregister und Unternehmensdaten
com2m GmbH / adesso
Spree Monitoring
Wirtschaftsförderung Dortmund
Stand aller Quellen: März 2026. Alle verwendeten Daten sind öffentlich zugänglich.
